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Fr 29.06. – Sa 14.07. 14:00 | Montreux Montreux | All Styles, Electro, HipHop / Rap, Jazz, Pop, RnB, Rock

Montreux Jazz Festival 2018

Wo einst Aretha Franklin und B. B. King auftraten, lassen sich diesen Sommer erneut Musiklegenden unserer Zeit blicken. Das Montreux Jazz Festival lädt mit einem vielfältigen Programm zu einem unvergesslichen Erlebnis an den Genfersee ein. Von Tamara Esaltato

Das Montreux Jazz Festival präsentiert das stolze Programm des diesjährigen Festivals, das vom 29. Juni bis 14. Juli 2018 an der Schweizer Riviera des Genfersees stattfindet. Wie für Montreux üblich lassen sich im Programm kleinere und grössere Überraschungen finden – an musikalischen Legenden hat es in den 52 Jahren Festival wohl noch nie gemangelt, und genau dafür ist das jährliche Montreux Festival in die Musikgeschichte eingegangen.

Mehr als «nur» Jazz

Von Jack White zu Gregory Porter, auch dieses Jahr lässt sich für jeden Geschmack etwas finden. Denn auch wenn sich der Titel des Festivals mit dem Wort «Jazz» schmückt, kommen in diesen hitzigen zwei Sommerwochen, falls es der Sonnengott gut meint, weit mehr Musikrichtungen zusammen, als nur Jazz. Das Programm verspricht Elektro-, Hip Hop-, Rock- und R’n’B-Vibes, welche in drei Venues während zwei Wochen zu hören, sehen und vor allem miterleben sind.

Grammy-Gewinner, ein Zwanzigjähriger und Schweizer Musiker 

Die Bühne gehört jedoch nicht nur renommierten Künstler wie Chick Corea, der unglaubliche 22 Grammy Awards abräumte, sondern auch junge Künstler wie der zwanzigjährige Khalid mit seiner gnadenlos schönen Stimme, und Musiker mit Ursprung in der Schweiz wie Manuel Gagneux mit Zeal and Ardor lassen sich im Programm finden. Somit ist die Auswahl gross und ist sicher auch für entscheidungsfreudige kein leichtes Unterfangen, sich Gigs auszuwählen. Good News: Ein Abend enthält meist mehrere Konzerte und mit etwas Glück spielen deine Favoriten gleich am selben Abend.

Programm studieren

Es lohnt sich das Programm gut zu durchzuschauen: Zucchero, Nick Cave & The Bad Seeds, Gregory Porter, Massiv Attacks, Deep Purple oder Tyler, The Creator um nur einige der zahlreichen Musiker zu erwähnen. Im Übrigen lassen sich am Festival auch Gratisbühnen finden, bei denen auch nach den Konzerten weitergefeiert und gejammt wird. Das Ende eines Konzerts bedeutet noch lange nicht das Ende des Abends.