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Do 30.11. 20:00 | Rote Fabrik Zürich | Dub, Jazz, Punk

King Krule

Ausverkauft

Er macht’s einem nicht einfach, King Krule, seine Musik ist eigenwillig, anders. Man muss sich reinhören, dranbleiben. Und dann will man mehr - weil’s nur immer besser wird. Von Ava Slappnig

Da sind Skizzen, Fragmente, Anfänge. Schludrig, aber organisiert. Irgendwas schleppt sich weiter und weiter, schlurft schnoddrig von einem Ton zum andern, spricht, flüstert, lacht. Manchmal ist’s unangenehm, dann lullt’s einen ein. Alles wirkt wie ein nicht fassbarer Sog, flutscht durch die Finger, wenn man es greifen will. Und kurz vor der Überforderung wird schnell ewas Eingängiges aus dem Ärmel geschüttelt, man kann sich irgendwie entspannen, aber doch nur so halb, weil alles ist irgendwie etwas schief.

King Krule aus London hat nach vier EP’s und einem Studioalbum seine neue Platte «The Ooz» veröffentlicht. Er bewegt sich geschickt durch Punk Jazz, Dark Wave, Hip Hop und Dub hindurch und ist ein Meister im Verschwimmen lassen und Neudefinieren von Grenzen und Genres; „I’m using all genres as the meat, and my brain as the grinder and out comes my music“, meinte er mal.

Seine Musik wurde unter anderem mit der von Morrissey und Tom Waits verglichen. Ende November kommt er nach Zürich, eine Freude für alle die ihn lieben, und all den anderen sei gesagt: Seid neugierig und geht hin, es wird sich lohnen.

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Do 02.11. 2017